Welche Sehenswürdigkeiten in Baden-Baden lohnen sich wirklich und welche könnt ihr euch sparen? Als Einheimische kennen wir jeden Winkel dieser Stadt. Hier ist unser ehrlicher Guide zu allen Highlights: mit Preisen, Öffnungszeiten und den Insider-Tipps.
Baden-Baden ist eine Stadt, die auf kleinem Raum unglaublich viel bietet. Vom weltberühmten Casino über die romantische Lichtentaler Allee bis hin zu Burgruinen mit Panoramablick hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste. Wir nehmen euch mit auf unsere persönliche Tour durch die Highlights und verraten euch, was sich wirklich lohnt, was man leicht übersieht und wo ihr die besten Fotos macht.
Kurhaus und Casino Baden-Baden: Das Herzstück der Stadt
Wenn es ein Gebäude gibt, das Baden-Baden verkörpert, dann ist es das Kurhaus. Der prachtvolle neoklassizistische Bau thront am Rande des Kurparks und beherbergt unter seinem Dach gleich zwei Attraktionen: das weltberühmte Casino und den imposanten Bénazetsaal.
Das Casino: Warum sich ein Besuch lohnt
Das Casino Baden-Baden wurde bereits 1824 eröffnet und gilt als eines der schönsten Spielcasinos der Welt: Marlene Dietrich soll es sogar als das schönste überhaupt bezeichnet haben. Und wenn man die prunkvollen Säle betritt, versteht man sofort warum. Jeder einzelne Raum ist beeindruckend gestaltet im Stil französischer Königsschlösser mit aufwendigen Deckenmalereien, vergoldeten Verzierungen und kristallenen Kronleuchtern. Einen einzelnen Raum als den schönsten herauszupicken fällt schwer, weil wirklich jeder Saal seinen eigenen Charakter hat.
Auch wenn ihr nicht spielen wollt, lohnt sich ein Besuch. Die reguläre Führung am Vormittag dauert etwa 40 Minuten und bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Architektur des Casinos. Man erfährt Hintergrundwissen zu jedem Raum und zur bewegten Geschichte des Hauses und das wird wirklich gut gemacht. Viel Wissen in kurzer Zeit, das man sich sonst mühsam anlesen müsste.
- Einzelpersonen: 10,00 €
- Kinder 6-16 Jahre: 4,00 €
- Ermäßigt (mit Ausweis): 4,00 €
- Kurkarteninhaber: 9,00 €
Wer das Casino während des laufenden Spielbetriebs erleben möchte, kann eine exklusive Abendführung buchen: 150 € für Gruppen bis 20 Personen, jede weitere Person 10 € plus 5 € Eintritt pro Person.
Wichtig zu wissen: Der Zutritt zum Casino ist erst ab 21 Jahren möglich (gesetzliche Regelung in Baden-Württemberg). Ihr braucht einen gültigen Personalausweis oder Reisepass im Original. Und der Dresscode wird ernst genommen: Für Herren gilt Sakko-Pflicht, Hemd und Krawatte sind erwünscht.
The Grill: Die Bar im Casino
Direkt im Kurhaus befindet sich The Grill: ein Sushi- und Steakrestaurant auf gehobenem Niveau. Wer abends das Casino besucht, kann hier vorher oder nachher einen Drink nehmen oder richtig gut essen. Die Küche bietet japanisch-amerikanische Fusionküche: Sushi-Rolls ab 18 €, Steaks ab 44 € (deutsches Rinderfilet) bis hin zum Wagyu A5 aus Japan für 128 €, Desserts für 12 €. Die Preise sind casinotauglich also gehoben, aber für das Ambiente und die Qualität absolut fair.
Unser Tipp: Geht abends hin, wenn das Kurhaus beleuchtet ist. Selbst von außen ist der Anblick beeindruckend. Und wenn ihr nur einen Drink an der Bar nehmen wollt, ohne zu essen oder zu spielen, ist das auch völlig in Ordnung.
→ Öffnungszeiten The Grill: täglich ab 17 Uhr, Last Order So-Do 23:30 Uhr, Fr-Sa 00:30 Uhr
Der Bénazetsaal: Mehr als nur ein Veranstaltungsraum
Was viele nicht wissen: Im Kurhaus befindet sich auch der Bénazetsaal, einer der beeindruckendsten Veranstaltungssäle der Region. Mit seinem 13,5 Meter hohen Tonnengewölbe und einer variablen Vollbühne bietet er Platz für 150 bis 1.200 Personen. Hier finden regelmäßig Konzerte statt unter anderem tritt Marc Marshall hier auf sowie Messen wie die jährliche Fine-Messe. 2011 wurde der Saal komplett saniert und erstrahlt seitdem in neuer Pracht.
Trinkhalle: Thermalwasser probieren und Sagen entdecken
Die Trinkhalle liegt direkt neben dem Kurhaus und gehört zu den Orten, die wir jedem Besucher als erstes zeigen. Die 90 Meter lange Wandelhalle wurde 1842 im Stil der Florentiner Renaissance erbaut und beeindruckt mit 14 Wandgemälden, die Sagen und Legenden aus der Region erzählen.
Unsere Lieblingssage: Das Fresko über den Mummelsee und seine geheimnisvollen Seegeister. Der Mummelsee liegt oben auf der Schwarzwaldhochstraße, und die Sage erzählt von Seemonster und Geistern, die in den dunklen Tiefen des Sees hausen sollen. Wenn ihr die Schwarzwaldhochstraße fahrt, könnt ihr den Mummelsee selbst besuchen.
Das Thermalwasser: Ein Erlebnis für sich
In der Trinkhalle könnt ihr kostenlos Thermalwasser direkt aus der Quelle probieren. Und das solltet ihr unbedingt tun aber seid vorgewarnt: Das Wasser ist überraschend warm und schmeckt extrem mineralisch. Die meisten Leute sind beim ersten Schluck ziemlich überrascht, weil man den hohen Mineralgehalt sofort auf der Zunge spürt. Es stehen Einwegbecher bereit, und man trinkt in der Regel nur einen Becher mehr ist auch nicht empfohlen.
Lichtentaler Allee: Die schönste Parkanlage der Stadt
Die Lichtentaler Allee erstreckt sich über 2,3 Kilometer entlang der Oos und ist für uns einer der magischsten Orte in Baden-Baden. Hier unsere persönliche Tour durch die Allee von Anfang bis Ende.
Der Spaziergang: Was euch erwartet
Am Anfang der Allee, nahe dem Kurhaus, empfängt euch gleich ein wunderschöner Brunnen, der den ganzen Tag über überläuft ein tolles Fotomotiv.Nachts ist er ausgeschaltet. Direkt dahinter erblickt ihr das legendäre Brenners Park-Hotel & Spa eines der renommiertesten Grandhotels weltweit. Schon die Fassade strahlt eine zeitlose Eleganz aus, die man gesehen haben muss. Unser Tipp: Lasst euch von der Exklusivität nicht abschrecken. Ein Kaffee auf der Terrasse oder in der Lounge ist durchaus erschwinglich, während das Ambiente schlichtweg atemberaubend ist. Achtet jedoch auf eine angemessene Kleiderordnung mit einem ‚Smart Casual‘-Look fühlt ihr euch hier am wohlsten.
Wenige Schritte weiter steht das Museum Frieder Burda (dazu gleich mehr) und die 8 Meter hohe Stahl-Skulptur „Rose“ der Künstlerin Isa Genzken aus dem Jahr 1993, die mitten in der Allee steht. Weiter entlang der Oos kommt ihr zum Tennisclub Rot-Weiß, wo man wunderbar draußen sitzen, Kaffee trinken und Pizza essen kann ein echter Geheimtipp, den die meisten Touristen übersehen.
Dann erreicht ihr die Gönneranlage, einen kleinen Rosengarten direkt an der Allee. Im Sommer stehen hier weiße Stühle zwischen den Rosenbeeten ein traumhafter Fotospot und eine Oase der Ruhe. Der Eintritt ist kostenlos, es ist nie überfüllt, und man findet eigentlich immer einen Platz.
Weiter geht es vorbei an einer Boule-Bahn, wo ihr selbst mitspielen könnt, zu einem kleinen Kiosk in einem süßen Häuschen mit Außenbestuhlung perfekt für eine kurze Pause. Danach kommt eine große Hundewiese, auf der Hunde frei laufen dürfen, und am Ende der Allee ein Kinderspielplatz.
Kloster Lichtenthal und der Wochenmarkt
Am Ende der Allee erreicht ihr den Stadtteil Lichtental mit dem Kloster Lichtenthal einem Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert. Hier werden die berühmten selbstgebackenen Zimtschnecken verkauft, die wir auf unserer Hauptseite bereits empfohlen haben.
Direkt auf dem Klosterplatz findet dienstags und freitags von 7:00 bis 12:00 Uhr der Wochenmarkt statt. Hier gibt es frisches Obst, Gemüse, Blumen, Backwaren sowie Käse- und Wurstspezialitäten aus der Region. An Feiertagen kann der Markt ausfallen.
Museum Frieder Burda: Architektur und Kunst auf Weltniveau
Direkt am Anfang der Lichtentaler Allee steht das Museum Frieder Burda entworfen vom New Yorker Stararchitekten Richard Meier. Schon das Gebäude selbst ist ein architektonisches Meisterwerk: lichtdurchflutet, mit klaren Linien und einer eleganten Fassade, die sich harmonisch in die Parklandschaft einfügt.
Im Inneren zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen mit Werken von Künstlern wie Picasso, Gerhard Richter und anderen internationalen Größen. Die Ausstellungen sind regelmäßig hervorragend kuratiert und ziehen Kunstliebhaber aus ganz Europa an. Praktisch: Im Untergeschoss findet ihr Garderobe, Schließfächer für Wertgegenstände, den Souvenirshop und Toiletten. Von dort geht man nach oben in die Ausstellungsräume.
Ein besonderes Detail: Über eine Brücke ist das Museum direkt mit der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden verbunden. Dort könnt ihr nicht nur weitere Ausstellungen sehen, sondern auch Kaffee und Kuchen genießen und dann wieder zurück ins Frieder Burda Museum gehen. Mit dem Kombiticket lohnt sich das besonders.
- Einzelticket: 16,00 €
- Familienticket (Eltern + Kinder bis 18 J.): 35,00 €
- Schüler ab 13 Jahren: 6,00 €
- Kinder bis 12 Jahre: freier Eintritt
- Kombiticket (mit Staatlicher Kunsthalle): 18,00 €
Zeitbedarf: Mindestens 2-3 Stunden, je nachdem wie intensiv ihr euch mit den Werken beschäftigt. Kunstliebhaber können locker einen halben Tag verbringen.
Unser Tipp: Auch wenn euch moderne Kunst nicht so anspricht geht trotzdem rein. Allein die Architektur des Gebäudes ist den Besuch wert. Und die Brücke zur Kunsthalle mit dem Café macht den Ausflug komplett.
Festspielhaus: Deutschlands größtes Opern- und Konzerthaus
Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Festspielhaus Baden-Baden das größte Opern- und Konzerthaus Deutschlands. Das Gebäude hat eine besondere Geschichte: Es ist der ehemalige Stadtbahnhof von Baden-Baden, der aufwendig zum Konzertsaal umgebaut wurde. Die historische Fassade blieb erhalten, dahinter entstand ein moderner Saal, dessen Akustik zu den besten der Welt zählt.
Gut zu wissen: Tickets: Einfach reinlaufen und schauen geht leider nicht. Ihr müsst Tickets immer vorher online buchen. Besonders beliebte Aufführungen sind oft Wochen oder Monate im Voraus ausverkauft also frühzeitig planen.
Parken: Das Festspielhaus hat eine eigene Tiefgarage, was sehr praktisch ist. Essen vorher: Wenn Vorstellungen stattfinden, sind die Restaurants in der direkten Umgebung (L’Osteria und MamaLina) schnell überfüllt. Unser Rat: Entweder deutlich vorher essen oder ein Restaurant weiter weg vom Festspielhaus wählen.
Unser Tipp: Selbst wenn ihr keine Vorstellung besucht, lohnt sich ein Spaziergang zum Festspielhaus das Gebäude und der Vorplatz sind architektonisch beeindruckend, besonders abends beleuchtet.

Theater Baden-Baden: Rokoko-Charme am Goetheplatz
Neben dem großen Festspielhaus hat Baden-Baden noch ein zweites Schmuckstück für Theaterliebhaber: das Theater Baden-Baden am Goetheplatz. Und während das Festspielhaus mit seiner Größe beeindruckt, punktet das Stadttheater mit intimem Charme und Geschichte.
Das Theater wurde 1862 auf Betreiben des Spielbankpächters Edouard Bénazet von Charles Couteau erbaut außen klassizistisch, innen im Stil des französischen Rokoko. Zur Eröffnung komponierte kein Geringerer als Hector Berlioz eigens die Oper „Béatrice et Bénédict“. 1869 dirigierte Jacques Offenbach hier die Uraufführung seiner Operette „La princesse de Trébizonde“. Das Theater hat also eine Bühnengeschichte, die sich sehen lassen kann.
Von innen ist man überrascht, wie klein und intim das Theater ist. Die Bestuhlung besteht aus klassischen Klappsitzen, die Akustik ist hervorragend, und alles wirkt deutlich älter und ehrwürdiger, als man es sich vorher vorstellt. Es hat einen ganz besonderen Charme, der sich vom modernen Festspielhaus komplett unterscheidet.
Am Eingang gibt es eine Garderobe, und vor der Vorstellung sowie in den Pausen werden Sekt und Getränke ausgeschenkt. Häufig gibt es auch kleine Snacks. Das Spielplanrepertoire umfasst Shakespeare, Kleist, Klassiker der Moderne sowie französischsprachige Gastspiele. Im Rahmen von Gastspielen werden auch Opern und Musiktheater aufgeführt. Gut zu wissen: Das Foyer und die Räumlichkeiten können auch für Hochzeiten und private Veranstaltungen angemietet werden. Das Theater ist außerdem einer der Spielorte des New Pop Festivals.
Unser Tipp: Wenn ihr die Wahl habt zwischen Festspielhaus und Theater, probiert beides. Das Festspielhaus für das große Klangerlebnis, das Theater für den intimen Rokoko-Abend mit Geschichte. Beides zusammen gibt es so nur in Baden-Baden.
Die Altstadt: Kleine Gassen und versteckte Aussichtspunkte
Oberhalb des Bäderviertels liegt die historische Altstadt von Baden-Baden. Hier tauscht ihr das mondäne Kurviertel gegen enge Gassen, den Marktplatz mit der Stiftskirche und Aussichtspunkte, die erstaunlich wenige Touristen kennen.
Stiftskirche:
Die Stiftskirche am Marktplatz ist das älteste Gotteshaus der Stadt und beherbergt unter anderem ein beeindruckendes Sandstein-Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert. Wenn die Kirche geöffnet hat, lohnt sich ein Blick hinein das Innere ist wirklich schön. Einmal im Jahr findet rund um die Stiftskirche ein Mittelaltermarkt statt, der eine besondere Atmosphäre in die Altstadt bringt.
Florentiner Terrasse:
Von der Altstadt aus erreicht ihr die Florentiner Terrasse einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, den die meisten Touristen nicht kennen. Von hier oben blickt ihr auf das Friedrichsbad, die Caracalla Therme und über die Dächer der Innenstadt. Der Blick erinnert tatsächlich ein wenig an die Toskana, auch dank der mediterranen Pflanzen, die im milden Baden-Badener Klima gedeihen.
Terrasse am Neuen Schloss:
Wer noch etwas höher steigt, erreicht das Neue Schloss. Das Schloss selbst ist leider nicht mehr zugänglich es wurde verkauft und ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Aber die Terrasse davor bietet einen fantastischen Blick nach unten auf die Stiftskirche und die Altstadt. Ein weiterer Geheimtipp, den kaum jemand auf dem Schirm hat.
Augustaplatz: Brunnen und Schlittschuhbahn:
Der Augustaplatz ist einer der zentralen Plätze in Baden-Baden und ein guter Orientierungspunkt. Im Zentrum steht ein großer, schöner Brunnen. Im Winter wird der Platz zur Schlittschuhbahn umgebaut ein tolles Erlebnis, besonders in der Weihnachtszeit, wenn der nahe Weihnachtsmarkt am Kurhaus gleichzeitig stattfindet. Im Sommer sitzen die Leute auf den umliegenden Terrassen und genießen die Atmosphäre.
Stadtkirche (Evangelische Kirche):
Neben der Stiftskirche gibt es in Baden-Baden noch die Evangelische Stadtkirche, die ebenfalls einen Besuch verdient. Das Gebäude ist von innen wirklich schön gestaltet. Wenn sie geöffnet hat, schaut auf jeden Fall kurz rein es lohnt sich, auch wenn es kein Muss ist.
Römische Badruinen & Fabergé Museum
Römische Badruinen: 2.000 Jahre Badekultur:
Unter dem Bäderviertel liegen die Römischen Badruinen die Überreste der antiken Thermenanlagen, die die Römer hier vor rund 2.000 Jahren errichteten. Man kann die originalen alten Steine sehen und bekommt einen Eindruck davon, wie die Bäder einst aufgebaut waren. Für Geschichtsinteressierte ein spannender Abstecher.
Fabergé Museum:
Das Fabergé Museum in der Sophienstraße zeigt eine der größten Sammlungen von Fabergé-Kunstwerken außerhalb Russlands darunter die berühmten Fabergé-Eier und andere kostbare Schmuck- und Kunstobjekte. Es liegt zentral in der Innenstadt und lässt sich gut mit einem Stadtbummel verbinden.
Weitere Sehenswürdigkeiten in und um Baden-Baden
Battertfelsen: Der beste Panoramablick der Stadt:
Wenn uns jemand nach dem einen Ort fragt, den man in Baden-Baden gesehen haben muss, sagen wir: die Battertfelsen. Die senkrecht aufragenden Felsformationen liegen oberhalb der Stadt. Der Aufstieg dauert nur etwa 15-20 Minuten, und was euch oben erwartet, ist schlicht atemberaubend: ein 180-Grad-Panorama über Baden-Baden, die Rheinebene bis nach Frankreich. Kommt zum Sonnenuntergang! Nehmt eine Taschenlampe mit für den Rückweg.
Altes Schloss Hohenbaden: Die Burgruine über der Stadt:
Hoch über Baden-Baden thront die Ruine der Burg Hohenbaden aus dem 12. Jahrhundert. Steigt auf den Turm der Blick lohnt sich.
Thermen: Caracalla Therme und Friedrichsbad:
Baden-Baden wäre nicht Baden-Baden ohne seine Thermalquellen. Zwei Thermalbäder stehen zur Wahl: Die Caracalla Therme ist das moderne der beiden Bäder (Badebekleidung wird getragen). Das Friedrichsbad ist das Gegenprogramm: ein historisches Baderitual in 17 Stationen seit 1877, textilfrei in einem Renaissance-Palast. Unsere Empfehlung: Wenn ihr nur eine Therme schafft, geht ins Friedrichsbad.
Merkurberg:
Der Merkur ist mit 668 Metern der Hausberg von Baden-Baden. Mit der historischen Merkurbergbahn, einer der steilsten Standseilbahnen Europas, geht es in wenigen Minuten nach oben. Oben gibt es ein Lokal und kostenlose Liegestühle mit Panoramablick.
Geroldsauer Wasserfall: Unser Sommer-Lieblingsort: angenehm kühl, romantisch und im Mai/Juni mit blühenden Rhododendren. Nicht weit entfernt liegt die Mühle in Geroldsau ein richtig gutes Restaurant.
Rosenneuheitengarten auf dem Beutig:
Eintritt 2 Euro, fantastische Aussicht über Baden-Baden. Im Sommer Open-Air-Kino vom Moviac ein absoluter Geheimtipp.
Sehenswürdigkeiten-Route: Baden-Baden an einem Tag
Ihr habt nur einen Tag? Dann empfehlen wir diese Route:
Vormittag: Startet mit der Casino-Führung um 10 oder 11 Uhr. Direkt danach ein kurzer Abstecher in die Trinkhalle: Fresken ansehen, Thermalwasser probieren. Von dort lauft ihr in 2 Minuten zum Beginn der Lichtentaler Allee und spaziert die gesamte Allee entlang bis zum Kloster Lichtenthal. Unterwegs Stopp an der Gönneranlage für Fotos und am Museum Frieder Burda, wenn ihr Lust auf Kunst habt.
Mittag: Am Ende der Allee einen Kaffee auf dem Klosterplatz (dienstags und freitags ist Marktag). Oder am Tennisclub Rot-Weiß auf dem Rückweg eine Pizza essen.
Nachmittag: Zurück in die Altstadt: Stiftskirche, Florentiner Terrasse, hoch zum Neuen Schloss für den Blick auf die Stadt. Danach runter zum Augustaplatz und durch die Sophienstraße bummeln.
Abend: Entweder Thermenbesuch (Friedrichsbad für das Erlebnis, Caracalla für Familien) oder hoch zu den Battertfelsen zum Sonnenuntergang.
Praktische Tipps für euren Sehenswürdigkeiten-Besuch
Parken: Wir empfehlen das Parkhaus Wagner das günstigste zentrale Parkhaus (1,50 Euro pro Stunde: Stand 02/2026). Beste Jahreszeit: Die Lichtentaler Allee und die Gönneranlage sind im Frühling und Sommer am schönsten (Magnolienblüte!). Casino und Museen lohnen sich bei Regen oder im Winter. Mit Kindern: Vieles ist geeignet: Spielplatz in der Allee, Merkurberg mit Bergbahn und Wildgehege, Augustaplatz mit Schlittschuhbahn im Winter. Barrierefreiheit: Die zentralen Orte (Kurhaus, Allee) sind weitgehend barrierefrei. Battertfelsen und Altes Schloss sind nur über unbefestigte Wege erreichbar.
Adams Hotel: Wo Ästhetik auf Freiheit trifft
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Unsere persönliche Top 5: Was ihr auf keinen Fall verpassen solltet
- Casino-Führung am Vormittag – 40 Minuten, 10 €, beeindruckend auch für Nicht-Spieler
- Lichtentaler Allee komplett durchlaufen mit Stopp an der Gönneranlage und Kaffee am Klosterplatz
- Trinkhalle: Fresken bewundern und Thermalwasser probieren (kostenlos)
- Battertfelsen zum Sonnenuntergang der beste Aussichtspunkt der Stadt
- Eine Therme: Friedrichsbad für das einzigartige Erlebnis, Caracalla für Familien