Schwarzenbachtalsperre aus der Luft an einem schönen Sommertag.

Schwarzenbachtalsperre: Staumauer & Rundweg im Nordschwarzwald

Sandra und Alex lokale Guides im Schwarzwald
Von Sandra & Alex • Insider-Update 2026
Eure lokalen Guides aus Baden-Baden mit echten Tipps.
Zuletzt besucht: März 2026  ·  ⏱ 7 Min Lesezeit

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Wir sind im März oben angekommen und haben erst mal geschluckt. Der See war fast leer. Kein Vollspiegel, kein blaues Postkartenbild, sondern ein breites Tal aus trockenem Seeboden, abgestorbenen Wurzeln und einem schmalen Wasserstreifen, der sich durch die Mitte zog. Und trotzdem, oder gerade deswegen, war es einer der eindrücklichsten Orte die wir seit Langem gesehen haben.

Die Schwarzenbachtalsperre bei Forbach ist der größte Stausee im Nordschwarzwald. 400 Meter Staumauer, 65 Meter hoch, seit 1926 in Betrieb. Kein Eintritt, kein Trubel im Winter, freier Parkplatz direkt vor der Mauer. Wer hier war, versteht sofort, warum wir alle die wir hergebracht haben jedes Mal dieselbe Reaktion hatten: „Das hatten wir nicht erwartet.“

Infografik Schwarzenbachtalsperre Staumauer Rundweg Technik Jahreszeiten
📍 Lage: Forbach, Landkreis Rastatt, Nordschwarzwald
🥾 Rundweg: ca. 7 km, 120 Höhenmeter
⏱️ Dauer: ca. 1,5 bis 2 Stunden
📏 Höhe: 668,5 m ü. NN (Stauziel)
🎟️ Eintritt: Kostenlos
🚗 Parken: Kostenloser Parkplatz direkt an der Staumauer
🐕 Hunde: erlaubt, Leine empfohlen am Ufer
🚽 Toiletten: Am Parkplatz vorhanden
🍽️ Gastronomie: 2 Kioske vor Ort (saisonal)
Barrierefrei: Mauerkrone befahrbar, Uferweg teils uneben

Eindrücke vom März 2026 ↓

Luftaufnahme Schwarzenbachtalsperre Staumauer und Stausee von oben Nordschwarzwald
Von oben: der See bei vollem Stand So sieht die Schwarzenbachtalsperre aus wenn das Pumpspeicherwerk voll ist.
Sandra und Alex auf der Staumauer der Schwarzenbachtalsperre bei Sonnenuntergang
Auf der Mauer, März 2026 Der See fast leer, die Sonne tief. Sieht aus wie ein anderer Planet.
Niedrigwasser Panorama an der Schwarzenbachtalsperre bei Sonnenuntergang Nordschwarzwald
Seeboden im Winter So sieht die Talsperre aus wenn der Pumpspeicher das Wasser braucht.
Blick von der Mauerkrone über den halb leeren Stausee Schwarzenbachtalsperre
400 Meter Mauerkrone Sandra auf dem Weg über die Staumauer. Im Hintergrund der Nationalpark Schwarzwald.
Detailblick auf die 65 Meter hohe Absturzseite der Staumauer Schwarzenbachtalsperre
65 Meter Absturz Von oben: Der Blick die luftseite der Staumauer hinunter. Nichts für schwache Nerven.
Sandra und Alex mit Roller auf der Staumauer der Schwarzenbachtalsperre
Angekommen Auf der Mauer ist Parken nicht erlaubt, aber ein kurzes Foto-Halt ging noch.
Kiosk an der Schwarzenbachtalsperre Sandra beim Imbiss
Der Kiosk am Eingang Hier haben wir länger gehalten als geplant. Sehr empfehlenswert.
EnBW Infotafel mit technischen Daten Rudolf-Fettweis-Werk an der Schwarzenbachtalsperre
Die EnBW-Tafel Hier steht alles drauf was man über das Kraftwerk wissen muss. Lohnt sich zu lesen.
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Anfahrt zur Schwarzenbachtalsperre und Parken

Die Schwarzenbachtalsperre liegt auf 668 Metern Höhe im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg, ca. 10 km von Forbach entfernt, direkt an der Landesstraße L 83. Diese Straße verbindet das Murgtal mit der Schwarzwaldhochstraße B 500, also ideal für alle die von der Hochstraße kommen oder aus dem Tal auffahren wollen.

Der Parkplatz direkt an der Staumauer ist kostenlos und hat ausreichend Platz. Bei unserem Besuch im März waren kaum andere Autos da, im Sommer soll sich das laut allen Berichten deutlich ändern. Wer an Wochenenden im Sommer kommt, sollte morgens früh da sein.

💡 Unser Tipp zur Anfahrt: Von der Schwarzwaldhochstraße kommend biegt ihr beim ehemaligen Kurhaus Sand ab Richtung Herrenwies. Von dort ist die Talsperre ausgeschildert. Die L 83 ist eine der schöneren Schwarzwaldstraßen, keine engen Kurven, guter Belag, schöne Aussichten.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen will: Die Buslinie 263 des KVV fährt von Forbach und von der Schwarzwaldhochstraße zur Talsperre, vorab Fahrplan prüfen.

☀️ SommerIm Sommer früh starten. Der Parkplatz füllt sich besonders an Wochenenden schnell. Motorradfahrer nutzen die L 83 als Ausflugsstrecke, weshalb es an schönen Tagen lebhaft wird.
❄️ WinterIm Winter und frühen Frühjahr ist wenig los. Parkplatz problemlos, Straße gut geräumt. Festes Schuhwerk empfohlen, die Mauerseiten können frostig sein.

Die Schwarzenbachtalsperre: Staumauer, Rundweg und was euch erwartet

Vom Parkplatz geht ihr direkt auf die Staumauer zu. Ihr steht dann auf der Krone, 400 Meter Beton unter euren Füßen, und habt rechts den Stausee und links den freien Blick ins Tal Richtung Murgtal. Das dauert keine zwei Minuten ab dem Auto, und der Effekt ist trotzdem sofort da.

Die Staumauer: 400 Meter, 65 Meter hoch

Die Schwarzenbachtalsperre ist eine Gewichtsstaumauer aus Beton, fertiggestellt 1926. Vier Jahre Bauzeit, über 2.000 Arbeiter aus vielen Ländern, zunächst gesprengt mit flüssiger Luft weil Dynamit fehlte. Das klingt nach Abenteuer und war es wohl auch. Deutschlands erste Gussbeton-Talsperre.

Die Mauer ist 65,3 Meter hoch und an der Basis 48 Meter dick. Wer das nicht glaubt, schaut am besten von oben über die Luftseite hinunter. Dieser Moment ist nichts für Menschen mit Höhenangst.

Blick die Absturzseite der Staumauer Schwarzenbachtalsperre hinunter 65 Meter

An der Anlage hängt eine EnBW-Infotafel die das komplette Rudolf-Fettweis-Werk erklärt. Stausee, Druckstollen, Krafthaus in Forbach. Wir haben uns da länger aufgehalten als geplant. Die Tafel zeigt auch, welche Teile des Kraftwerks wann gebaut wurden, ein kleines Stück Industriegeschichte mitten im Wald.

🔭 Das weiß nur Kulando: Die EnBW-Infotafel zeigt eine Schnittzeichnung des gesamten Kraftwerksystems mit allen Höhenangaben. Dort steht schwarz auf weiß: Das mittlere Nutzgefälle des Schwarzenbachwerks beträgt 357 Meter. Das Wasser fällt also 357 Meter von der Talsperre hinunter zu den Turbinen in Forbach. Das erklärt auch warum der Wasserstand hier so stark schwankt. Kein anderer Artikel beschreibt das so konkret.

Der Rundweg ums Wasser: 6,5 km

Der Rundweg führt das Nordufer entlang auf einer Höhe oberhalb des Sees und auf der Südseite durch den Wald zurück. Insgesamt rund 7 Kilometer, nur 120 Höhenmeter, kaum anstrengend. Gut auch für Kinder geeignet solange man nicht auf den schmaleren Pfaden ans Ufer abbiegt. Der Schwarzenbach selbst fließt oberhalb des Sees und speist die Talsperre zusammen mit dem Seebach.

Der Weg hat zwei klar unterschiedliche Hälften. Die ersten rund 4 Kilometer im südlichen Bereich verlaufen direkt am Wasser entlang, mit durchgehend offenen Blicken auf den See. Das ist der Teil für die Augen. Nach einer Brücke wechselt die Kulisse komplett: Man taucht in den Wald ein, es wird ruhiger, und irgendwann kommt ein kleiner Wasserfall der auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das ist der Teil für die Seele. Sandra hat an dieser Stelle kurz gestoppt und nichts gesagt. Das reicht als Empfehlung.

Sandra spaziert auf der 400 Meter langen Mauerkrone Schwarzenbachtalsperre

Die Mauerkrone: 400 m, flach, gut begehbar

Freiliegender Seeboden an der Schwarzenbachtalsperre Nordufer Niedrigwasser März 2026

März 2026: Seeboden fast vollständig trocken

☀️ Wichtiger Hinweis zur Tageszeit: Die Talsperre liegt in einem Tal und die Sonne verschwindet hinter den Bergen früher als unten im Murgtal. Wenn ihr nachmittags auffahrt, kann es oben bereits schattig sein während im Tal noch volle Sonne ist. Für das beste Licht am Morgen ankommen, oder früh nachmittags. Sandra hat das beim ersten Besuch gelernt.

Was der See über seine Technik verrät

An der Mauer und entlang des Weges finden sich mehrere Infotafeln die erklären wie das Pumpspeicherkraftwerk funktioniert. Das System ist im Grunde eine gigantische Batterie: Wenn mehr Strom produziert wird als verbraucht, pumpen die Turbinen Wasser von unten nach oben in den Stausee. Wenn Strom gebraucht wird, läuft das Wasser wieder hinunter durch die Turbinen und erzeugt Strom.

In die Mauer sind 24 Ablassrohre unterhalb der Krone eingebaut. Sie sorgen dafür, dass die Konstruktion bei Hochwasser nicht überlastet wird. Über einen 1,7 km langen unterirdischen Stollen fließt das Wasser vom See zu einem Wasserschloss am Berghang, von dort geht es oberirdisch weiter zu den Turbinen in Forbach hinunter. Bei einer Sanierung in den 1990er Jahren wurde die seeseitige Betonverschalung um rund 20 cm verstärkt, der See war dafür vollständig entleert.

Der Druckstollen führt das Wasser auf 1,6 km Länge durch den Berg, dann fällt es in einer 881 Meter langen Rohrleitung mit starkem Gefälle zu den Turbinen in Forbach hinunter. Maximalleistung laut Infotafel vor Ort: 43 MW. Alle technischen Details zum Kraftwerk hat die EnBW auf ihrer Seite zum Rudolf-Fettweis-Werk zusammengefasst.

EnBW Infotafel Schwarzenbachwerk Technische Daten Stausee Forbach
☀️ SommerIm Sommer ist der See in der Regel gut gefüllt. Dann sieht man nichts vom Seeboden, das Wasser reicht nah an die Uferbereiche. Die Temperatur oben auf 668 Metern liegt deutlich angenehmer als unten im Murgtal. An heißen Tagen ein echter Vorteil.
❄️ WinterIm Winter und Frühjahr kann der Wasserstand stark abgefallen sein wie bei unserem Besuch. Der freiliegende Seeboden sieht surreal aus, bizarre Wurzeln, Schlammbänder, eine fast mondlandschaftliche Kulisse. Wer das sehen will, kommt zwischen November und April.

Warum ist die Schwarzenbachtalsperre manchmal fast leer?

Das ist die Frage die wir uns gestellt haben und die kaum ein anderer Artikel beantwortet. Wenn man vor Ort steht und breite Schlammbänder sieht statt eines vollen Sees, denkt man zuerst an Dürre oder Sanierung. Beides stimmt nicht unbedingt.

Die Schwarzenbachtalsperre ist das Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerks. Sie funktioniert wie eine Batterie im Stromnetz. Wenn zu viel Strom im Netz ist, also nachts oder wenn viel Solar und Windkraft produziert wird, pumpt das Kraftwerk Wasser aus dem Murgtal hinauf in den Stausee. Wenn Strom gebraucht wird, läuft das Wasser durch Turbinen zurück hinunter und erzeugt Strom.

Das bedeutet: Der Wasserstand schwankt ständig und manchmal stark. Im Winter kommt weniger Zufluss, der Verbrauch durch den Pumpspeicherbetrieb kann höher sein, und so kann der See im Frühjahr erheblich leerer sein als im Sommer.

🔭 Kulando-Erklärung: Eine vollständige Entleerung zur Sanierung gab es zuletzt 1997. Dabei wurden im Schlamm Münzen und Waffen aus der Kriegszeit gefunden. Auch eine alte Stadtsage wurde widerlegt: Man hatte geglaubt, auf dem Seegrund lägen noch alte Gebäude mit einem Kirchturm. Als der See leer war, fand man nichts dergleichen. Was ihr also bei niedrigem Wasserstand seht, ist betriebsbedingt, nicht ungewöhnlich, sondern Teil wie dieses Kraftwerk täglich arbeitet.

1944 war die Talsperre übrigens Ziel amerikanischer Bombenangriffe. Die Staumauer wurde trotz direkter Treffer nur leicht beschädigt, weil die Bomber nicht mit ausreichend großen Bomben beladen waren. Das ist kein Zufall sondern Ingenieursleistung: Die 48 Meter Dicke an der Basis macht die Mauer extrem widerstandsfähig.

Panorama Schwarzenbachtalsperre bei Niedrigwasser Sonnenuntergang Nordschwarzwald Frühjahr 2026

Schwimmen, Baden, Bootfahren an der Schwarzenbachtalsperre

Darf man schwimmen? Darf man auf die Mauer? Das sind die beiden Fragen die uns am meisten gestellt werden, und die Antwort ist bei beiden dieselbe: Vorab die Schilder vor Ort prüfen.

Bei unserem Besuch im März 2026 standen an der Staumauer und am Zugang deutliche Verbotsschilder. Schwimmen verboten, Mauer gesperrt. Andere Quellen schreiben, das Baden werde normalerweise geduldet. Das kann sich je nach Betriebszustand des Kraftwerks, Blaualgenwarnung oder Sanierungsmaßnahmen jederzeit ändern. Wir verlassen uns auf das was vor Ort steht, nicht auf das was woanders online steht.

☀️ Hinweis zu Schildern: Unser Eindruck vor Ort im März 2026: Schwimmen verboten, Mauer nicht begehbar. Das deckt sich nicht mit allen anderen Quellen im Netz. Im Sommer und bei normalem Wasserstand kann das anders sein. Einfach ankommen und schauen was gerade gilt.

Was hingegen möglich ist, wenn geöffnet: Bootfahren. An der Staumauer gibt es einen Bootsverleih mit Tret-, Ruder- und Elektrobooten. Das Bootsverleih-Häuschen ist saisonal, vorab öffnet es laut Angaben der Nationalparkregion Schwarzwald wieder ab 1. Mai 2026. Preise: vorab prüfen.

☀️ SommerIm Sommer ist der Bootsverleih geöffnet, der See gut gefüllt, und bei warmem Wetter kühlen sich viele Besucher im Wasser ab. Die Temperatur im Stausee bleibt auch im Hochsommer angenehm kühl, das Wasser kommt teils aus Quellen in den Bergen. Erfrischung garantiert.
❄️ WinterIm Winter ist Baden praktisch keine Option. Dafür hat man den Ort fast für sich allein. Frühaufsteher erleben hier Winterstimmung ohne Trubel.

Gastronomie, Toiletten und praktische Infos an der Talsperre

Direkt am Parkplatz und an der Einfahrt zur Staumauer gibt es zwei Kioske. Das ist mehr als die meisten anderen Ausflugsziele in dieser Kategorie bieten.

Der erste Kiosk liegt direkt am Eingang der Talsperre, auf der Seite wo man die Mauer betritt. Eine sehr nette Frau betreibt ihn. Wir haben dort länger gestanden als geplant, gutes Gespräch, gute Pause. Klar empfehlenswert. Der zweite Kiosk liegt auf der gegenüberliegenden Seite neben dem Parkplatz. Beide sind saisonal, im Winter und frühen Frühjahr teils geschlossen. Preise: Snacks und Getränke im normalen Rahmen, kein Restaurant-Niveau.

Sandra am Kiosk an der Schwarzenbachtalsperre Eingang Staumauer
💡 Unser Tipp: Kiosk am Eingang links beim Betreten der Mauer. Die Betreiberin kennt den Ort gut und ist auskunftsfreudig. Kurze Unterhaltung lohnt sich.

Das ehemalige Hotel Schwarzenbach direkt am Westufer des Sees ist seit 2011 geschlossen und verfällt. Es ist von der Straße aus sichtbar. Gastronomie gibt es dort keine mehr.

Toiletten befinden sich am Parkplatz. Barrierefrei ist die Staumauer gut zugänglich, der Weg über die Mauerkrone ist flach und asphaltiert. Der Uferweg am Nordufer ist größtenteils gut begehbar, einzelne Abschnitte die zum Wasser hinunterführen sind uneben und nicht für Kinderwagen geeignet. Der Parkplatz selbst ist eben und groß genug.

Wer mit dem Hund kommt: Erlaubt, Leine am Ufer empfohlen. Wasser ist vorhanden, die Zubringerbäche sind gut zugänglich.

Was ihr noch kombinieren könnt

Die Lage der Schwarzenbachtalsperre macht sie zu einem guten Ausgangs- oder Zwischenpunkt für längere Touren in der Region.

Wer von der Schwarzwaldhochstraße kommt, hat die Talsperre quasi auf dem Weg. Von Sand auf der Hochstraße sind es nur wenige Kilometer. Der Besuch der Staumauer passt gut als Ergänzung zu einer Tour auf der Hochstraße.

Wer wandern will, kann von der Talsperre aus zum Herrenwieser See weiterlaufen, einem der letzten Karseen im Schwarzwald. Das ist ein Abstecher von ca. 3 km am Seebach entlang. Wir haben das bei unserem Besuch wegen aufziehender Gewitter nicht geschafft, dafür gibt es bei uns einen eigenen Artikel sobald wir dort waren.

Die Hornisgrinde liegt ebenfalls in der Nähe. Vom Parkplatz auf der Hornisgrinde sind es nur wenige Kilometer bis zur Abzweigung zur Talsperre. Wer beide Orte kombiniert hat einen guten Halbtag im Nordschwarzwald.

💡 Unser Tipp zur Kombination: Morgens Hornisgrinde, mittags Schwarzenbachtalsperre, Kiosk, Rundweg. Das ergibt einen vollständigen Tag ohne sich hetzen zu müssen.

Häufig gestellte Fragen zur Schwarzenbachtalsperre

Kann man in der Schwarzenbachtalsperre schwimmen?

Schwimmen ist offiziell verboten. Bei unserem Besuch im März 2026 waren entsprechende Verbotsschilder deutlich sichtbar. Andere Quellen schreiben, es werde geduldet. Vorab vor Ort prüfen und auf aktuelle Beschilderung achten.

Wann wird die Schwarzenbachtalsperre abgelassen?

Die Schwarzenbachtalsperre wird nicht regelmäßig komplett abgelassen. Der Wasserstand schwankt durch den Pumpspeicherbetrieb stark. Vollständige Entleerungen zur Sanierung gab es zuletzt 1997. Der niedrige Stand, den man aktuell sehen kann, hat betriebliche Ursachen.

Warum ist die Schwarzenbachtalsperre so leer?

Die Talsperre ist das Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerks. Bei Energieüberschuss wird Wasser aus dem Murgtal hochgepumpt, bei Energiebedarf wird es wieder abgelassen. Das erklärt die teils deutlichen Schwankungen des Wasserstands, besonders im Winter und Frühjahr.

Wie tief ist die Schwarzenbachtalsperre?

Die Staumauer ist 65,3 Meter hoch. Der Stausee fasst bei vollem Stand rund 14,4 Millionen Kubikmeter Wasser. Der Auslegungs-Staupegel liegt auf 668,5 Metern über Normalnull.

Darf man auf die Mauer der Schwarzenbachtalsperre?

Das Betreten der Mauerkrone ist verboten. Bei unserem Besuch im März 2026 waren entsprechende Verbotsschilder klar sichtbar. Bitte unbedingt beachten.

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